zeigt brav das Äußere, schweigt sich aber über das Wesentliche aus. Was wir wirklich zeigen, denken, fühlen, verdrängen: Das versteckt sich nicht im Glas, sondern in der leisen Unordnung zwischen Herzschag und Kopfkino.

Die anderen? Ja, sie spielen mit. Mal als Projektionsfläche, mal als Stolperstein, gelegentlich als unbeabsichtigter Therapeut.

Doch die eigentliche Hauptrolle spielt das stille Innenleben.
 Jenes diffizile Biotop, in dem Gedanken keimen und Gefühle gelegentlich Übergewicht bekommen.

Wer hier aufräumt, sortiert nicht nur aus, sondern entdeckt sich selbst, meistens hinter einem Stapel alter Muster.
Veränderung kommt selten im Gala-Outfit. Sie trägt Jogginghose, riecht nach Zweifel und spricht mit leiser Stimme.

Und doch richtet sie uns neu aus. Nicht schlagartig, sondern sachte.
 Kein Tusch, kein Trommelwirbel – eher ein leises „Oha“, das sich zwischen zwei Gedanken schleicht.

Und dann: Fotografie.
 Jedes gute Bild ist ein Zwischenruf der Seele. Kein Posing, keine Pose – ein echter Blick, ein Moment, der sich selbst nicht stört.

Wenn das gelingt, ist das sehr wertvoll.
 Es ist eine Rückmeldung an uns selbst: So fühlst du. So siehst du. So bist du.

Fotografie als Spiegel? Möglich.

Aber eher ein leiser Komplize, der nicht bloß abbildet, sondern andeutet. Der fragt, ohne zu bohren: Erkennst du dich?

Und genau hier beginnt ein neuer Blick …

Schau hin. Nicht perfekt. Nicht inszeniert. Einfach echt.

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