Es beginnt früher.
In einem Blick, der für einen kurzen Moment hängen bleibt.

Fotografie wird oft als Technik verstanden.

Alles richtig.
Und doch nur Oberfläche.

Darunter findet sich etwas Stilles.
Eine Form von Aufmerksamkeit, die nichts will.

Es gibt Momente, in denen sich ein Bild sich zeigt, bevor du es machst.

Wenn du da bist, wirklich da, dann musst du nichts erzwingen.
Du reagierst. Fast nebenbei.

Später wirkt es, als hättest du es geplant.

Welches Bild trägt wirklich etwas in sich?
Welches bleibt, wenn du alles andere entfernst?

Du beginnst zu streichen.
Bis nur noch die Aufnahmen übrig sind, die dich anschauen.

Und irgendwo darin erkennst du dich.

Was du zeigst.
Was du auslässt.
Worauf du reagierst, ohne es wirklich erklären zu können.

Beim Porträt wird es noch klarer.

Ein Mensch vor dir.
Keine Oberfläche, sondern ein Gegenüber.

Du kannst nichts nehmen, was nicht gegeben wird.

Ich warte.
Nicht passiv, eher wach.

Ein kurzer Moment von Offenheit.
Ein Ausdruck, der sich selbst überrascht.

Wenn du ihn festhältst, entsteht etwas, das über das Sichtbare hinausgeht.

Feedback kann helfen.

Du zeigst deine Arbeit.
Und plötzlich hörst du deine eigenen Bilder durch andere.

Einiges bestätigt sich.
Manches kippt.

Interessant wird es dort, wo du innerlich reagierst.
Wo du zustimmst oder dich wehrst.

Dort liegt die Spur.

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