Wir sammelt nicht einfach nur Dinge.
Wir sammeln auch Blicke.
Bilder.
Augenblicke, die hängen bleiben.

Wir sammeln, um uns zu erinnern.
Und aus Zuneigung.

Bilder sind mehr als Oberfläche.
Sie lösen etwas aus.
Sie holen Erinnerungen hoch.
Manchmal ganz klar.
Manchmal nur als Gefühl.

Sehen heißt dann nicht: mehr haben.
Sehen heißt: genauer werden.
Langsamer.
Offener.

Und Loslassen?
Das ist kein Bruch.
Vielmehr ein Weitergeben.
Etwas war da.
Etwas geht weiter.
Was bleibt, ist die Spur.

So ein Schneckenhaus ist ein feines Bespiel dafür.
Es ist ein Bild davon, dass etwas geblieben ist,
nachdem sich etwas gelöst hat.

Es ist:
ein abgelegter Abdruck von Zeit.
ein kleines Archiv des Verschwindens.
ein Hohlraum mit Erinnerung.
eine Hülle für das, was einmal war.

Und möglicherweise ist genau das der Moment,
in dem das Sammeln mal pausiert.
Nicht, weil nichts mehr da wäre.

Weil wir wahrnehmen,
was längst da ist.

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